Der Känguru-Wettbewerb

Die Siegerehrung des Känguru-Wettbewerbs an der Erich-Fried-Gesamtschule

Die australischen Beuteltiere haben im Allgemeinen nicht viel mit Mathematik zu tun. Es sei denn, sie springen über mehrere gelöste Mathe- und Knobelaufgaben der komplizierteren Art. Wie lang ist zum Beispiel eine Wand, die in sechs, sich abwechselnden, roten und gelben Streifen zu je 50 cm Breite, gestrichen wird und in der selben Farbe anfängt und aufhört?

Die Schülerinnen und Schüler der Erich-Fried-Gesamtschule haben diese und zahlreiche andere Aufgaben “mit links” gelöst und dabei beachtliche Punktzahlen erreicht.

In Jahrgang 5 waren Jonathan Mombächer, Maik Hassenpflug und die punktgleichen Nadine Bratek und Marice Bruns die erfolgreichsten. In den sechsten Klasse erreichten die punktgleichen Dennis Grünen und Florian Kopf sowie Noah Robertz Höchstwerte. In Jahrgang 7 teilten sich Marie Juling, Julian Laubenstein, Julian Sprengler und Jana Stuhlreiter die Spitzenplätze, die vom Känguru-Wettbewerb sogar mit Extrapreisen bedacht wurden.

Kaenguru_2013

Mit dreistelligen Punktzahlen konnten die Klassenkameraden Arif Coban (119,25 Punkte), Kai Miltenberger (115,50 Punkte) und Yannik Offermann (112,50 Punkte) des achten Jahrgangs überzeugen. Dafür sprangen sogar zwei erste und ein zweiter Preis des Veranstalters heraus. Super!

Im Jahrgang 9 belegten Janis Zemke, Mareike Pauly und Tobias Gerbracht die ersten Plätze. Das Gleiche gelang Christian Laubert, Nils Schmidt und Marlin Kottmann für den zehnten Jahrgang. In der Oberstufe belegten Rene Borlinghaus und Kerem Coban (beide Jahrgang 11) so wie Alexander Goebel (LK 12) die vorderen Ränge.

Die Sieger wurden in der Aula der Erich-Fried-Gesamtschule frenetisch mit Stopp-Raketen und tosendem Applaus gefeiert. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Mathematik Spaß macht. Dieser Meinung schließen sich die Lehrer sicherlich gerne an. Ach, ja: die gestreifte Wand ist 5,50m breit.

Oliver Haberecht