Individuelle Förderung

Eine heterogene Schülerschaft stellt eine Bereicherung des Schullebens in vielerlei Hinsicht dar. Dies bedeutet auch, dass alle Kinder ihren Begabungen und Neigungen entsprechend gefördert und gefordert werden, um das zu leisten, was sie leisten können. Wir wollen kein Kind zurücklassen, aber gleichzeitig auch dafür sorgen, dass kein Kind unterfordert wird.

Denn jedes Kind hat das Recht, erfolgreich zu lernen.

Entsprechend finden die Prinzipien der Binnendifferenzierung und der Individualisierung in der pädagogischen Konzeption der Schule ihren Niederschlag.

In diesem Zusammenhang besitzt die Freiarbeit einen wichtigen Stellenwert. In den Freiarbeitsstunden arbeiten die Schülerinnen und Schüler

sowohl bezogen auf die Unterrichtsfächer und die individuellen Interessen als auch in fächerübergreifenden und/oder auf das Schulleben bezogenen Vorhaben selbständig.

Für beide Formen der Freiarbeit gelten folgende Ziele:

Freiarbeit soll die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler für ihr Lernen entwickeln und ihre Fähigkeit stärken, ihr Lernen zu planen, zu organisieren und zu reflektieren. Dieser Lernprozess schließt auch die Entwicklung von Kooperationsfähigkeit ein.

Im Rahmen ihres Förderkonzepts bietet die Schule neben Maßnahmen für leistungsschwächere Kinder Lernwerkstätten für besonders begabte Schülerinnen und Schüler an.

In jedem Jahrgangsflur gibt es offene Lernräume, um individuelle Lernprozesse zielführend gestalten zu können. Lehrerinnen und Lehrer haben damit die Möglichkeit, Teilgruppen der Klasse dort zu platzieren, damit diese beispielsweise eine Präsentation vorbereiten können, ohne die übrige Gruppe zu stören.

Auch unsere Schulbibliothek ist ein wichtiger Ort des individuellen Lernens, an dem unseren Schülerinnen und Schülern einen großen Bestand an Sachbüchern, Lexika, wissenschaftlicher Literatur und Belletristik vorfinden.